Extrusion
Systemlösungen
Die Bolder automation GmbH heißt nun motan extrusion engineering GmbH und gehört zur motan group
Kunststoffgranulat wird in Silos, Containern oder Materialbehältern gelagert und je nach Bedarf dem Produktionsprozess zugeführt.
Viele technische Kunststoffe nehmen Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf. Diese hygroskopischen Werkstoffe müssen vor der Verarbeitung auf den empfohlenen Restfeuchtegehalt getrocknet werden, um eine Materialverschlechterung und Produktfehler zu vermeiden.
Neumaterial, Mahlgut, Masterbatch und Additive werden gemäß der gewünschten Rezeptur präzise dosiert und gemischt. Die exakte Dosierung gewährleistet gleichbleibende Produkteigenschaften und einen effizienten Materialeinsatz.
Automatisierte Fördersysteme transportieren Rohstoffe vom Lager oder von Trocknungsanlagen zur Extrusionsanlage. Zentralisierte Fördersysteme können mehrere Produktionslinien zuverlässig versorgen und gleichzeitig manuelle Arbeitsschritte und Verunreinigungen auf ein Minimum reduzieren.
Dank validierungsfähiger Software und einer lückenlosen Qualitätsüberwachung wird der Materialfluss in allen Phasen dokumentiert – von der Anlieferung in Ihrem Werk bis hin zum Endprodukt.
Extrusionsverfahren werden zur Herstellung von Profilen, Dichtungssystemen, Kabelisolierungen, Rohren und leichten Kunststoffbauteilen eingesetzt. Eine gleichbleibende Materialqualität, präzise Dosierung und zuverlässige Trocknung sind entscheidend, um eine konstante Produktqualität zu gewährleisten und Ausschuss zu minimieren.
motan bietet applikationsorientierte Dosier- und Mischsysteme für die Mono- und Coextrusion mit Ein- oder Doppelschneckenextrudern. Als einer der weltweit einzigen Anbieter von Komplettlösungen setzen wir sowohl analoge als auch digitale Wägezellentechnologie ein. Damit können wir kostenoptimierte und individuelle Lösungen realisieren, von volumetrischen, Gain-in-Weight (GIW)- bis hin zu hochpräzisen Loss-in-Weight (LIW)-Systemen.
Mit der modularen Steuerungstechnik der motan extrusion engineering GmbH werden unsere Dosier- und Mischsysteme mit übergeordneten Maschinensteuerungen vernetzt. Bei Bedarf können bestehende Anlagen durch eine Nachrüstung mit neuen Steuerungen modernisiert werden. Komplexe Materialien mit sehr geringen Verarbeitungsparametern lassen sich mit hoher Prozesssicherheit verarbeiten.
Abgerundet wird unser Leistungsspektrum durch ein umfassendes Systems-Engineering für das Trocknen und Fördern entlang Ihrer Prozesskette.
Sie profitieren von einer applikationsorientierten Systemlösung, die Ihre Energieeffizienz steigert, Ressourcen schont und die Prozesssicherheit optimiert. Kurz: Eine Lösung mit Mehrwert – über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Viele technische Kunststoffe nehmen während der Lagerung und Handhabung Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf. Werden diese Materialien ohne ordnungsgemäße Trocknung verarbeitet, kann die Feuchtigkeit zu einem Polymerabbau, Oberflächenfehlern, Blasenbildung, einer Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften und einer uneinheitlichen Produktqualität führen. Die Trocknung des Materials auf den empfohlenen Restfeuchtegehalt ist daher ein wesentlicher Schritt vor der Extrusion.
Die genaue Dosierung von Neuware, Mahlgut, Masterbatch und Additiven ist entscheidend für die Aufrechterhaltung gleichbleibender Produkteigenschaften. Schwankungen im Materialfluss oder in der Schüttdichte können die Rezeptur verändern und zu Farbabweichungen, schwankenden mechanischen Eigenschaften oder unnötigem Materialverbrauch führen. Gravimetrische Dosiersysteme helfen dabei, präzise Rezepturen während des gesamten Produktionsprozesses einzuhalten.
Verunreinigungen können beim Materialtransport, bei der Lagerung oder bei manuellen Arbeitsschritten auftreten. Staub, Fremdkörper oder Materialverwechslungen können die Produktqualität beeinträchtigen, die Fehlerquote erhöhen und zu Produktionsausfällen führen. Geschlossene und automatisierte Materialfördersysteme reduzieren das Verunreinigungsrisiko und verbessern die Prozesssicherheit.
Extrusionsanlagen arbeiten häufig unter wechselnden Produktionsbedingungen. Schwankungen im Durchsatz können die Dosiergenauigkeit, die Schmelzqualität und die Prozessstabilität beeinflussen. Eine kontinuierliche Überwachung und eine automatische Prozesssteuerung können diese Schwankungen ausgleichen und eine gleichbleibende Produktion gewährleisten.
Bei der Verbesserung der Materialeffizienz und der Reduzierung von Abfall spielt das Mahlgut eine wichtige Rolle. Uneinheitliche Korngrößen, Feuchtigkeitsgehalte oder Mischungsverhältnisse können sich negativ auf die Produktqualität auswirken. Eine kontrollierte Handhabung und präzise Dosierung des Mahlguts tragen zu einem stabilen Produktionsprozess bei und unterstützen gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele.
Trocknungssysteme, Förderanlagen und Hilfsmaschinen machen einen erheblichen Anteil am Gesamtenergieverbrauch in Extrusionsanlagen aus. Eine Optimierung dieser Systeme kann die Betriebskosten senken, ohne die zuverlässige Produktionsleistung zu beeinträchtigen. Energieeffiziente Technologien und Prozessoptimierung gewinnen daher in modernen Extrusionsanlagen zunehmend an Bedeutung.
In vielen Branchen, darunter die Automobil-, Medizin- und Verpackungsindustrie, wird die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen und Produktionschargen immer wichtiger. Automatisierte Materialmanagementsysteme unterstützen die Dokumentation, das Rezepturmanagement und die Qualitätssicherung während des gesamten Produktionsprozesses.
Eine gleichbleibende Produktqualität beginnt schon lange bevor das Material in den Extruder gelangt. Zuverlässiger Transport, effiziente Trocknung, präzise Dosierung und automatisiertes Materialmanagement tragen zu stabilen Prozessen, weniger Verlusten und einer höheren Produktionseffizienz bei. Eine integrierte Material Handling-Lösung hilft Herstellern dabei, eine konstante Qualität zu gewährleisten und gleichzeitig die Produktivität über den gesamten Extrusionsprozess hinweg zu steigern.
Herstellung von flachen Kunststofffolien mit einer Dicke von typischerweise bis zu 0,25 mm im Gieß- oder Kalanderverfahren. Diese Folien werden in der Regel für Verpackungen, Barrierefolien oder technische Anwendungen wie Membranen verwendet. Dies erfordert eine strenge Dickenkontrolle, eine gleichbleibende Schmelzqualität sowie eine präzise Dosierung von Additiven und Masterbatch.
Ein wichtiger Teilbereich des Bereichs „Folien“, bei dem im vertikalen Extrusionsverfahren geschmolzenes Polymer zu einer Blase aufgeblasen wird, um dünne Folien herzustellen. Wird vor allem für flexible Verpackungen wie Beutel und Einlagen verwendet. Erfordert eine stabile Verarbeitung, eine gleichmäßige Materialverteilung sowie eine präzise Dosierung und Mischung für Mehrschichtfolien oder Hochleistungsfolien.
Herstellung von Endlosfasern oder Stapelfasern durch Schmelzspinnen oder ähnliche Verfahren. Zu den Anwendungsbereichen zählen Textilien, Vliesstoffe und technische Fasern. Erfordert eine äußerst gleichbleibende Materialqualität, eine präzise Dosierung und häufig die Trocknung hygroskopischer Polymere wie PET oder PA.
Extrusion von Schaumkunststoffen unter Verwendung chemischer oder physikalischer Treibmittel zur Erzeugung einer zellulären Struktur. Einsatzbereiche sind Dämmstoffe, Verpackungen und Leichtbaumaterialien. Die Steuerung des Extrusionsprozesses ist entscheidend für die Regelung von Dichte, Zellstruktur und gleichmäßiger Expansion.
Herstellung von starren oder flexiblen Rohren für Anwendungen mit hohem Materialdurchsatz, wie beispielsweise Wasserversorgung, Gasverteilung und Entwässerung. Oder für Anwendungen mit geringerem Materialdurchsatz, wie beispielsweise medizinische Katheter. Erfordert eine präzise Maßkontrolle, einen stabilen Durchsatz und gleichbleibende Materialeigenschaften. Oft sind hohe Materialdurchsätze erforderlich; typische Werkstoffe sind PVC, PE und HDPE.
Herstellung von endlosen Kunststoffprofilen mit definierten Querschnitten, wie beispielsweise Fensterrahmen, Dichtungen oder technische Bauteile. Dabei kommen häufig komplexe Geometrien und enge Toleranzen zum Tragen. Eine gleichmäßige Dosierung und Vermischung sowie die Kühlung sind für die Maßhaltigkeit unerlässlich. Typische Werkstoffe: PVC.
Extrusion von Isolierungen und Ummantelungen für Nieder- und Mittelspannungskabel, die in der Gebäudeverkabelung, in der Automobilindustrie und in industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen. Der Prozess erfolgt in der Regel mit hoher Geschwindigkeit und erfordert eine stabile Materialzufuhr, präzise Dosierung sowie eine gleichbleibende Schmelzqualität, um eine einheitliche Isolationsdicke und Oberflächenqualität zu gewährleisten. Oft werden mehrere Extrusionsschichten (Isolierung, Unterlage, Ummantelung) in einer Produktionslinie aufgebracht. Typische Materialien: PVC, PE, XLPE, TPE.
Herstellung von Hoch- und Höchstspannungskabeln mit mehrschichtigen Isolationssystemen. In der Regel wird dabei eine dreischichtige Extrusion (Leiterabschirmung, Isolierung, Isolationsabschirmung) in einem einzigen Schritt unter streng kontrollierten Reinraumbedingungen durchgeführt, um Verunreinigungen zu vermeiden. Prozessstabilität, Materialreinheit und präzise Dosierung sind von entscheidender Bedeutung, da Defekte zu elektrischen Ausfällen führen können. Typische Materialien: XLPE, PE, Ruß, EPR.
Herstellung von dicken Flachplatten mit einer Dicke von typischerweise über 0,25 mm, die anschließend durch Thermoformen zu Fertigteilen geformt werden. Weit verbreitet in der Verpackungsindustrie (Schalen, Becher) und bei technischen Bauteilen. Erfordert eine gleichmäßige Dicke, eine hervorragende Oberflächenqualität und eine konsistente Materialaufbereitung, oft einschließlich der Einarbeitung von Mahlgut.
Die Kunststoffextrusion ist ein kontinuierliches Fertigungsverfahren, bei dem Kunststoffmaterial geschmolzen und durch eine Formdüse gepresst wird, um Produkte mit gleichbleibendem Querschnitt zu erzeugen. Zu den gängigen Anwendungsbereichen zählen Rohre, Profile, Platten, Folien, Kabel und medizinische Schläuche. Die Qualität des Endprodukts hängt von einer gleichmäßigen Materialaufbereitung, stabilen Verarbeitungsbedingungen und einer präzisen Steuerung der Extrusionsanlage ab.
Viele technische Kunststoffe nehmen Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf. Werden diese Materialien ohne ordnungsgemäße Trocknung verarbeitet, kann die Feuchtigkeit zu hydrolytischem Zerfall, Oberflächenfehlern, Blasenbildung, verminderten mechanischen Eigenschaften und Maßabweichungen führen.
Die Trocknung des Materials auf den empfohlenen Restfeuchtegehalt vor der Verarbeitung trägt zu einer stabilen Schmelzqualität, einer verbesserten Produktleistung und weniger Ausschuss bei.
Die gravimetrische Dosierung ist ein Verfahren zur Zuführung von Rohstoffen, bei dem das Gewicht und nicht das Volumen als Maßstab dient. Das System misst und regelt den Materialfluss kontinuierlich, um die vorgegebene Rezeptur einzuhalten, selbst wenn sich die Schüttdichte oder der Durchsatz ändern.
Im Vergleich zur volumetrischen Dosierung bieten gravimetrische Systeme eine höhere Genauigkeit, verbessern die Produktkonsistenz und reduzieren den Materialverlust.
Die Materialförderung transportiert Kunststoffgranulat, Mahlgut oder Additive aus Lagersilos, Containern oder Trocknungsanlagen zur Extrusionslinie. Die meisten modernen Extrusionsanlagen nutzen Vakuumfördersysteme, die das benötigte Material automatisch zuführen und dabei Verunreinigungen sowie Eingriffe durch das Bedienpersonal auf ein Minimum reduzieren.
Zentralisierte Fördersysteme können mehrere Extrusionslinien gleichzeitig versorgen und die Gesamtproduktionseffizienz steigern.
Viele hygroskopische Polymere müssen vor der Verarbeitung getrocknet werden, da sie während der Lagerung und Verarbeitung Feuchtigkeit aufnehmen. Zu den gängigen Beispielen zählen:
Nicht-hygroskopische Materialien wie PE und PP müssen in der Regel nicht getrocknet werden, obwohl die Entfernung von Oberflächenfeuchtigkeit unter bestimmten Umgebungsbedingungen dennoch vorteilhaft sein kann.
Die volumetrische Dosierung bestimmt die Materialmenge anhand des Volumens. Sie ist eine einfache und kostengünstige Lösung, kann jedoch durch Unterschiede in der Schüttdichte, der Materialform oder den Fließeigenschaften beeinflusst werden.
Bei der gravimetrischen Dosierung wird das Material nach Gewicht dosiert, wobei Prozessschwankungen kontinuierlich ausgeglichen werden. Dies führt zu einer höheren Dosiergenauigkeit, einer gleichmäßigeren Produktqualität und einer verbesserten Rückverfolgbarkeit.
Für Anwendungen mit strengen Qualitätsanforderungen ist die gravimetrische Dosierung in der Regel die bevorzugte Lösung.
Materialverschwendung lässt sich durch eine optimale Abstimmung des gesamten Materialhandhabungsprozesses minimieren. Zu den wichtigen Maßnahmen zählen:
Die Reduzierung von Prozessschwankungen verringert den Anlaufausschuss, minimiert Produktionsabweichungen und verbessert die Materialienutzung.
Ein komplettes Material Handling System für die Extrusion umfasst in der Regel:
Die genaue Konfiguration hängt von den verarbeiteten Materialien, der Produktionskapazität und den Qualitätsanforderungen ab. Integrierte Lösungen des Material Handlings sorgen für einen zuverlässigen Betrieb, eine gleichbleibende Produktqualität und einen effizienten Einsatz der Rohstoffe.
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